Zugangskontrolle über Kartenlesesysteme

Vor jeder Türanlage wird ein Lesegerät installiert. Jede Person erhält eine individuell programmierte Karte, so dass am Lesegerät ausgewertet werden kann, wer Einlass wünscht.

In der Zentrale von dem Lesegerät bzw. der Lesegeräte wird automatisch die Uhrzeit des Lesevorganges ergänzt. Dadurch können Berechtigungen für einzelne Personen, für Personengruppen, für Zeiten bzw. Zeitzonen oder für einzelne Räume und Abteilungen vergeben werden.
Bei dem Näherungsleser müssen die Karten nicht mehr durch einen Schlitz gezogen bzw. eingeschoben werden. Das Hinhalten in die Nähe des Lesekopfes reicht aus.

Ein falsches Einstecken der Karte oder das Einhalten einer bestimmten Durchzugsgeschwindigkeit entfällt ebenfalls. Dadurch sind diese Systeme extrem robust und fehlersicher. Die Lesedistanz zum Näherungsleser reicht von 5 cm – 2 m.

Zutrittskontrolle

Zugangskontrolle über Kartenlesesysteme
Installationshinweis
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EIN-TÜR-SYSTEME MIT VORHANDENEN KUNDENKARTEN

Kartenlese-System
Die Code- und Lesezentrale sind in einem robusten Gehäuse mit Edelstahlfront zusammengefasst.
Näherungsleser
Das System arbeitet kontaktfrei mit berührungslos lesbaren Transpondern.

VERNETZTE TÜR-SYSTEME 21 UND 22 M MIT AUSWERTUNG / ZUTRITTSKONTROLLSYSTEME

Die Systeme 21 und 22 M sind Zutrittskontrollsysteme für max. 2 Türen, 700 Personen, 32 Zeitzonen und 32 Feiertage. Durch den Einsatz einer Speichererweiterung besteht die Möglichkeit, die Anzahl der zutrittsberechtigten Personen auf bis zu 2400 zu erhöhen. Die Programmierung erfolgt über die Bediensoftware S2 Micro (MS-Excel-basierend). Alle Steuergeräte der Systeme 21 und 22 arbeiten autonom. Ein Türsteuergerät S 21 ist für 1 Tür, S 22 für 2 Türen mit unterschiedlichen Rechten oder 1 Tür mit Zu- und Abgangsleser ausgelegt. Es sind alle marktüblichen Leser anschließbar.

Der Zutritt erfolgt über einen individuellen 5-stelligen PIN-Code mit stillem Überfall-Alarm. Es ist außerdem möglich, die Tür mit Türaufbruch-Alarm, Tür-zulange-offen-Alarm und Zutrittswiederholsperre zu schützen. Die diversen Schnittstellen dienen der PC-Anbindung und Vernetzung. Sie sind steckbar und können somit anforderungsabhängig und variabel eingesetzt werden. Das System 21 verfügt über 1 Steckplatz, das System 22 über 2 Steckplätze sowie 1 interne RS 485-Schnittstelle. Ebenso ist eine drahtlose Anbindung für kurze Entfernungen über WLAN oder Funk 868 MHz möglich.
Zutrittskontrolle
Kartenlesesysteme
Vernetzte Tür-Systeme 21 und 22 M mit Auswertung

MEHR-TÜR-SYSTEM 32

Das System 32 benötigt einen PC mit MS-WINDOWS nur zur Bedienung, nicht zur Funktion. Deswegen kann der PC überwiegend anderweitig genutzt werden. Die Verbindung des PCs zur Hardware der Zutrittskontrolle wird über eine Standard-Schnittstelle RS 232 realisiert. Das System hat einen Datenkonzentrator, an dem bis zu 32 Türsteuergeräte (TSG) angeschlossen werden können. Er speichert und verwaltet alle Systemdaten und arbeitet völlig autonom. Jedes Türsteuergerät kann eine Tür (bei gleichen Zutrittsrechten 2 Türen) steuern. Sollte ein Türsteuergerät ausfallen, arbeiten alle anderen Türsteuergeräte uneingeschränkt weiter. Sollte ein Datenkonzentrator ausfallen, arbeiten die Türsteuergeräte mit den programmierbaren Notlaufeigenschaften weiter.

Bei besonders wichtigen Objekten ermöglicht der Einsatz von zwei oder mehreren Datenkonzentratoren die Erhöhung der Betriebssicherheit und einen redundanten Betrieb.

Da alle handelsüblichen Leser verwendet werden können, sind vorhandene Leser und Karten von Fremd- und Altanlagen oftmals weiter zu nutzen. Der Zutritt kann per Codekarte, per PIN (der PIN-Code kann je Person frei gewählt werden, er kann zwischen 2 und 10-stellig sein) oder per Karte + PIN (hier ist der PIN zwingend 5-stellig) erfolgen. Die erste Ziffer des PIN-Codes ermöglicht die Auslösung eines stillen Überfallalarms. Die Verkabelung aller Geräte erfolgt nach dem BUS-Prinzip. Der BUS kann z.B. ein 2-paariges Telefonkabel IY(St)Y sein. Seine Standardlänge kann bis zu 1.000 Meter betragen; werden größere Längen benötigt, muss ein Repeater eingesetzt werden. Im Datenkonzentrator sichert eine eigene Notstromversorgung alle Daten für mindestens 1 Jahr. Beim Ausfall des 230-Volt-Netzes gehört zu den gesicherten Daten unter anderem auch, wann der Zeitpunkt des Ausfalls war und die Dauer der Notstromversorgung. Jedes Türsteuergerät sichert die Daten dauerhaft in einem Eprom.

Die besonderen Leistungsmerkmale des Systems 32 sind:
  • Höchster Sicherheitsstandard
  • Hohe Leistungsfähigkeit
  • Jede Tür wird durch ein eigenes Modul gesteuert und überwacht 
  • Unabhängigkeit von einem PC
  • Individuelle, intelligente Programmierung
  • Einfache Installation durch CAN-BUS

Mehr-Tür-System 32
Zutrittskontrolle / Kartenlesesysteme

Installationsbeispiel
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